Besuch in der Realschule am 2. März 2016

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Eine Delegation vom „Haus am Pfingstanger“ besuchte am Mittwoch Schülerinnen und Schüler der Wahlpflichtkurse 8 a und 8 b und war begeistert von den Arbeiten, die sie dort bereits zu sehen bekamen. Es wurde gebohrt, geschraubt, gesägt, geschliffen und gemalt. Einen Spieltisch sowie Kunst- und Windspiele für den Sinnesgarten fertigen die Jungen und Mädchen des Werkkurses mit ihrem Lehrer, Herrn Bartlau. In dem Kunstkurs mit Frau Gerling und Frau Hagemann entsteht eine Foto- und Bilderwand, mit der die Schülerinnen und Schüler sich den Bewohnern in der Pflegeeinrichtung vorstellen werden. Eine andere Gruppe fertigt aus Yton-Steinen Kunstobjekte. Der fast fertige Koykarpfen und der Froschkönig stießen auf große Bewunderung bei den Besucherinnen. Dass heutzutage auch Mädchen den Umgang mit typischen Männerwerkzeugen erlernen, faszinierte die Seniorinnen sehr und eine sagte: „Es ist toll, was die Kinder heute alles in der Schule angeboten bekommen, zu unserer Zeit gab es das nicht!“ Dem stimmten alle Damen zu.

Bei dem Fleiß und den großartigen Fortschritten könnten die ersten Arbeiten nach den Osterferien bereits ihren Platz in dem zukünftigen Sinnesgarten finden. Nun muss nur noch das Wetter besser werden, damit die Erdarbeiten in Angriff genommen werden können.

Hier ein paar Eindrücke vom Besuch:

 


Text und Fotos: Generationenhilfe Börderegion e.V.

 

Ein kleines Dankeschön vom Haus am Pfingstanger

Ein kleines Dankeschön (2) (Small)

Als das erste Schulhalbjahr 2015/2016 dem Ende entgegen ging, fanden die Bewohner und die Mitarbeiter der Senioreneinrichtung “Haus am Pfingstanger, dies sei der passende Augenblick, um auf das gemeinsame Wirken mit den SchülerInnen des WPK8 von der Realschule Hohenhameln zurück zu blicken und danke zu sagen.

Die Planung und Vorbereitung der Objekte für unseren Sinnesgarten nahm einige Zeit in Anspruch. Dennoch war es den SchülerInnen möglich, mit der Anfertigung einiger Objekte zu beginnen.

Ein kleines Dankeschön (4) (Small)

So ist zum Beispiel im Wahlpflichtkurs Kunst eine Fotowand im Entstehen, mit der sich die einzelnen SchülerInnen bildlich und namentlich den BewohnerInnen vom Haus am Pfingstanger vorstellen. An den geplanten Skulpturen wird in der Schule fleißig gehämmert, so dass sie langsam Form annehmen. Es wird an den Texten für die Beschilderung der einzelnen Stationen gefeilt und beim letzten Treffen bekamen wir zwei wunderschöne, selbstgestaltete Weihnachtskerzen überreicht.

Ein kleines Dankeschön (3) (Small)

Ebenso erfolgreich sind die Schüler im Wahlpflichtkurs Technik. In den Werkräumen der Realschule wird zeitgleich an fünf unterschiedlichen Objekten aus Holz gearbeitet. Dort wird gemessen, gesägt, gebohrt, geschraubt, geleimt und gestrichen. Wenn die Schüler in dem Tempo weiter machen, freuen wir uns darauf im kommenden Frühjahr die ersten Großobjekte in unserem Sinnesgarten platzieren zu können.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für das erfolgreiche Zusammenspiel bei allen Schülern, Ihren Lehrkräften und den Mitarbeitern vom Generationenhilfeverein Hand in Hand im Bördeland, bedanken.

Ein kleines Dankeschön (1) (Small)

Ebenso gilt unser Dank allen Sponsoren, die uns mit Ihren Sach- und Geldspenden bisher so großzügig unterstützt haben. Dadurch ist es uns möglich die Aufbauten für die einzelnen Stationen zu tätigen, die von den Schülern benötigten Materialien zu erwerben und somit einen kreativen Sinnesgarten für Hohenhameln entstehen zu lassen.

Dorothea Gronewold

Hohenhamelner diskutieren mit 150 Experten in Berlin die Zukunft der Demenz

v. l. Gisela Grote mit Reimer Gronemeyer u. Verena Rothe (Aktion Demenz e. V.), Dr. Gabriele Kreutzner (Dementia Europ)

Sinnesgarten Hohenhameln als Beispiel gelungener Fortführung des Projektes “Demenzfreundliche Kommune” gewürdigt

Rund 150 Experten aus Ministerien, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Firmen, aber vor allem auch Vertreter lokaler Initiativen kamen am Dienstag, dem 8.12.2015, anlässlich der Abschlussveranstaltung des von der Aktion Demenz e.V. durchgeführten Förderprogrammes „Menschen mit Demenz in der Kommune“ der Robert Bosch Stiftung in Berlin zusammen. Gefordert wurden dabei eine Abkehr vom rein medizinisch-pflegerischen Zugang zu Demenz und eine stärkere soziale Perspektive. Eingeladen waren auch Gisela und Wilhelm Grote, um das Projekt der Generationenhilfe Börderegion e. V. “Hohenhameln auf dem Weg zur demenzfreundlichen Kommune” vorzustellen.

Das Hohenhamelner Projekt ist eines von 78 lokalen Projekten, die seit 2008 durch das Förderprogramm in drei Auflagen bundesweit unterstützt werden konnten. Dabei wurden zivilgesellschaftliche Aktivitäten zur Begleitung und Beteiligung von Menschen mit Demenz angestoßen und erprobt. All diese Initiativen und viele mehr sind in Deutschland seitdem aktiv: Engagierte Menschen aus Politik, Kultur, Kirche und Jugendarbeit sind auf kreative Weise unterwegs zu demenzfreundlichen Kommunen.

Die Menschen mit Demenz sind in gewisser Weise die Gesellschafts-Flüchtlinge der heutigen Zeit“, so der Vorsitzende der Aktion Demenz, Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer, in seinem Impulsreferat.

Demenz stellt letztlich die Frage nach den sozialen Grundlagen unseres Gemeinwesens. Hier ist wirkliches Um- und Neudenken erforderlich, muss ein neues soziales Miteinander entwickelt werden.“

Eine zentrale Forderung der beteiligten Initiativen ist es, Menschen mit und ohne Demenz in ihrer Kommune zusammenzubringen. So kann gegenseitiges Verständnis geschaffen werden. Denn eine offene, „sympathische“ kommunale Umwelt kann sich mildernd auf den Verlauf einer Demenz auswirken. Für Betroffene und ihre Angehörigen wird dadurch vieles leichter und das soziale Miteinander im Gemeinwesen allgemein zum Besseren beeinflusst. Die Projektleiterin des Programmes, Verena Rothe, dankte den Engagierten vor Ort: „Wird die Begegnung gewagt, klappt es meist besser als erwartet. Wir freuen uns besonders, dass zahlreiche Mitwirkende große Einsatzbereitschaft und ‚Herzblut‘ gezeigt haben und dass dadurch weitere Kommunen zu eigenen Ideen und Vorhaben angeregt wurden.“

“Es ist uns sicherlich gemeinsam mit vielen Akteuren und der Unterstützung unserer Gemeindeverwaltung gelungen, das Thema “Demenz” in unserer Gemeinde Hohenhameln mehr in das Bewusstsein zu rücken und Sensibilität im Umgang mit verwirrten Menschen zu erzielen”, erklärte Gisela Grote in ihrem Beitrag. “In unserer Begegnungsstätte nehmen an den Veranstaltungen ganz selbstverständlich auch Besucher teil, die an Demenz erkrankt sind. Der rücksichtsvolle Umgang, wie ihn auch jeder Gesunde sich wünscht, macht dies möglich.”

Die stellvertretende Vorsitzende Dr. Gabriele Kreutzner betont: „Auch wenn heute noch oftmals die Haltung existiert, dass Demenz- und Altenhilfe eher ein Kann‘ als ein ‚Muss‘ sind, beginnt sich doch vieles zu verändern. Kommunen, die langfristig denken, schließen sich dazu mit rührigen‘ Bürgerinnen und Bürgern und anderen Interessierten zusammen.“

Das allgemeine Anliegen der Aktion Demenz, Demenzfreundliche Kommunen zu schaffen, hätte ohne das Programm und die Förderung der Robert Bosch Stiftung nicht so in die Breite, in die beteiligten Kommunen und in unterstützende Kooperationsorganisationen, getragen werden können. Es ist deutlich geworden: Auch nach dem Ende des Programms muss die dahinterstehende Idee weiterverfolgt werden. Das Fazit der Veranstalter:

Auf die Frage, wie es in der Kommune weiter geht, stellten die Hohenhamelner den “Sinnesgarten Hohenhameln” als besonderes Projekt heraus. In Kooperation mit dem Generationenhilfeverein, der Realschule Hohenhameln und der Pflegeeinrichtung “Haus am Pfingstanger” entsteht ein Ort der Begegnung der Generationen, von Menschen mit und ohne Demenz.

v. l. Gisela Grote mit Reimer Gronemeyer u. Verena Rothe (Aktion Demenz e. V.), Dr. Gabriele Kreutzner (Dementia Europ)

v. l. Gisela Grote mit Reimer Gronemeyer u. Verena Rothe (Aktion Demenz e. V.), Dr. Gabriele Kreutzner (Dementia Europ)

Erster Arbeitseinsatz der Schülerinnen und Schüler der Realschule bei der Gartengestaltung am 30. September 2015

Die beiden Vertreter der Generationenhilfe Börderegion e. V. Kornelia Mickeleit und Wolfgang Spiekermann wurden von dem Einrichtungsleiter Armin Drechsler und der Floristenmeisterin Dorothea Gronewold  herzlich im “Haus am Pfingstanger” empfangen. Frau Gronewold informierte die Beiden über die mit den Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse der Realschule an diesem Nachmittag geplanten Aktionen im „Sinnesgarten“. Sie erhielten vorab anhand des Freiflächengestaltungsplanes schon einen ersten Eindruck von der Außenanlage. Sowohl für Schüler und Lehrer als auch für alle Beteiligten war dieser Nachmittag eine gelungene Gemeinschaftsproduktion, die im wahrsten Sinne „Hand in Hand“ mit Spaß und Freude ausgeführt wurde.

Auch das Wetter „spielte“ mit. Es war ein strahlend schöner, sonniger Nachmittag und bereits nach ca. 1 Stunde (dank handwerklicher Unterstützung und Expertentips von Wolfgang Spiekermann und dem Hausmeister) waren sowohl die  beiden Hochbeete zusammengebaut als auch die Kräuterspirale fertig.

Am Ende konnten sich alle noch auf Einladung der Seniorenwohnanlage mit Brezeln, kalten Getränken sowie Kaffee und Tee stärken, bevor die Schülerinnen und Schüler und die Lehrer dann wieder zur Schule zurückkehrten.

[Text und Fotos: Kornelia Mickeleit]

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500 € Spende der St. Laurentius Apotheke Hohenhameln für eine Kräuterspirale

v. l. : A. Köchy, P. Nickell, A. Drechsler, G. Grote, A. Delija, D. Gronewold, S. Rizvanovic

„Wir suchen schon seit längerem nach einem Naturschutzprojekt in unserer Gemeinde, das wir unterstützen können“, berichtete die Apothekerin Plonja Nickell. „Als wir von dem Sinnesgarten erfuhren, war für uns schnell klar, dass wir dort mit einer Spende Nützliches bewirken können.“ Eine Kräuterspirale mit Heil- und Küchenkräutern wollen die Initiatoren des Sinnesgartens mit dem gespendeten Geld anlegen. Einen konkreten Gestaltungsplan konnten die drei Vertreter der Seniorenwohnanlage „Haus am Pfingstanger“ auch schon präsentieren. Schön wäre es, wenn Frau Nickell später in dem Garten einen Vortrag über die Wirkung und die Einsatzmöglichkeiten der Heilkräuter anbieten würde, wünschte sich Gisela Grote von der Generationenhilfe und stieß mit dem Wunsch auf großes Entgegenkommen der Apothekerin. Im Beisein der beiden Helfer Asim Delija und Sven Rizvanovic, die bereits wieder tatkräftig mit Schaufel und Spaten die Arbeiten am Gartengrundstück fortgesetzt haben, überreichten Frau Nickell und Herr Brüstle den großzügigen Scheck.

2500 € Spende der Kreissparkasse Peine für den Sinnesgarten Hohenhameln

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„Das Konzept und vor allem die Kooperation der drei Generationen bei der Gestaltung eines Sinnesgartens hat uns auf Anhieb gefallen, so dass uns die Entscheidung, dieses Projekt zu fördern, sehr leicht gefallen ist.“ Mit diesen Worten überreichte Dominikus Penners, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Peine, den Scheck bei der offiziellen Spendenübergabe am vergangenen Donnerstag. » Read more

DANKE!!!

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Beim PAZ-Wettbewerb “Gemeinsam helfen” haben wir zwar nicht einen der ersten Plätze belegt, dennoch für unser Projekt 150 Euro erhalten. Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen bedanken, die für uns gevotet haben.

Hier geht es zum entsprechenden Artikel in der Peiner Allgemeinen Zeitung.

 

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